DAS MUSEUM BLEIBT BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN!

Aufgrund der aktuellen Lage werden wir bis auf Weiteres den laufenden Betrieb

sowie das Museumscafé geschlossen halten.

Wir freuen uns, vorbehaltlich der Entspannung der Lage, Sie danach wieder begrüßen zu können. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Dennoch sind wir auch während der Schließung immer für Sie da unter: info@hpusm.de!

Mit den besten Wünschen Ihr Museumsteam


Unser Programm


NEU! offene Führungen

Jeden 1. Sonntag im Monat um 15:00 Uhr, 5 Euro, inkl. Eintritt

Dauer: ca. 1 Std.


Cowboys und Indianer - Werden und Wandel von Kinderzimmerhelden

verlängert bis 13. September 2020!

Über 150 Jahre waren Indianer und Cowboys ein wichtiger Teil der Kinderwelt. Spielfiguren und Comics, Pfeil und Bogen sowie Spielzeugrevolver und nicht zuletzt die Romane Karl Mays fanden sich in jedem Zimmer von Kindern und Jugendlichen, zumindest im deutschsprachigen Raum. Es ist ausgesprochen bemerkenswert und einmalig, dass eine historische Entwicklung auf einem anderen Kontinent – dem Norden Amerikas – eine solche Bedeutung in der Kinderwelt Deutschlands bekam und heute weitgehend aus ihr verschwunden ist.

 

Die Ausstellung geht den Spuren der Indianer und Cowboys im Kinderzimmer nach und fragt nach ihren Ursachen und vielfältigen Ausprägungen. Dabei geht es um Zinnfiguren, Elastolin-Indianer und Playmobil-Cowboys, um die Shows von Buffalo Bill und die Völkerschauen Hagenbecks. Weit verbreitet waren die Erzählungen von Friedrich Gerstäcker und die Lederstrumpf-Romane, unter Jugendlichen beliebt und von Erwachsenen abgelehnt die spannenden Heftromane mit Wildwest-Geschichten. Nicht wegzudenken sind natürlich die Erzählungen Karl Mays mit Winnetou und Old Shatterhand. Was noch in den 1950er Jahren „Cowboyfilme“ waren, wurde in den 1960er Jahren zum „Western“. Nun gab es sie auch im neuen Medium als Fernsehen: „Bonanza“ mit den Cartwrights und „Rauchende Colts“ waren fester Bestandteil des familiären Unterhaltungsalltags. Überraschend erfolgreich wurden in den 1960er Jahren auch die Karl-May-Verfilmungen mit Pierre Brice und Lex Barker und lösten einen beispiellosen Starkult aus.

 

Immer mehr drang nun in die kritische Öffentlichkeit, wie unrealistisch das lange gepflegte Bild des „Wilden Westens“ war und wie das historische Schicksal der Indianer sowie ihre aktuelle Lebenssituation wirklich waren. Auch in der Kinderwelt klärten nun Sachbücher darüber auf. In der DDR wurden die Indianer bereits seit den 1960er Jahren in Romanen und Filmen als Verfolgte und Verlierer der nordamerikanischen Geschichte dargestellt. In den letzten Jahren sind sie aus den Spielzeuggeschäften verschwunden. Nur noch der freundliche Indianerjunge Yakari und Lucky Luke, der Cowboy, der schneller als sein Schatten schießt, sowie einige Freilufttheater mit Karl-May-Aufführungen erinnern an eine vergangene Kinderwelt.

 

Zur Ausstellung erscheint ein reich illustriertes Begleitbuch mit elf Beiträgen zum Thema (14,90 Euro) 

 



Abbildung: Karin Schrey/Joachim Wiebel

Gefördert von der

Stiftung der Sparkasse Hanau

Lundby-Puppenhäuser

aus der Sammlung von Karin Schrey

 

Unser neues Sammlerkabinett sollte eigentlich schon eröffnet werden. Nun haben wir die Dauer der Ausstellung ersteinmal bis in den Oktober verlängert, damit Sie sie noch ansehen können.

Und in der Zwischenzeit können Sie hier mehr erfahren.

 

Viel Spaß dabei - 

wünschen Ihnen Karin Schrey

und das ganze Museumsteam!

 



Vorschau:

Auf der Wilhelmsbader Regenpromenade

Blechpfeifen aus der Sammlung Jüngling

vorraussichtlich ab September 2020

 



Veranstaltung

Carrera-Bahn

An jedem 2. und 4. Sonntag im Monat - und auf Buchung nur für Sie!

Endlich mal richtig durchstarten...und nicht vergessen vor der Kurve abzubremsen! An Sonntagnachmittagen lohnt ein Besuch des Museums für alle, die auf unserer 20m-Strecke ihre Fahrkünste verfeinern möchten!

Sie wollen die Bahn exklusiv mieten? Fragen Sie an: info@HPuSM.de



Puppen- und Spielzeugberatung

Puppen- und Spielzeugberatung

Immer am ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr bieten wir Ihnen eine Puppen- und Spielzeugberatung. Wenn Sie Fragen zu Ihren Schätzen haben, Reparaturwünsche oder uns eventuell Ihre kostbaren Objekte überlassen wollen, kommen Sie gern! Die Beratung von bis zu 5 Puppen ist im Eintrittspreis enthalten. Weitere Puppen berechnen wir mit 1 Euro pro Teil. Größere Mengen sind nur nach vorheriger Absprache möglich.

> Nächste Termine jeweils Sa. 10-12 Uhr: 1. August, 5. September 2020

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gern an uns: info@hpusm.de



Führungen

Führungen und Kindergeburtstage buchen!

Wir bieten Ihnen unterhaltsame und inspirierende Führungen durch unsere Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen. Von der kurzen halbstündigen Impulsführung vor dem Kaffeetrinken oder im Rahmen von Festlichkeiten bis zu anderthalbstündigen Spezialführungen können wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammenstellen.



Kitas und Schulklassen

Bildungsangebote      

Für Kitas und Schulklassen bieten wir ein am Lehrplan orientiertes Angebot für objektbasiertes Lernen im Museum zu zahlreichen Themenschwerpunkten wie Körpervorstellungen, Konsumgeschichte oder Rollenbilder. Der historische Schwerpunkt liegt dabei auf dem 19. und 20. Jahrhundert.