Unser Programm


Puppen-, Bären und Spielzeugmarkt

SONNTAG, den 20. Oktober 2019 von 10 bis 15 Uhr

In den Räumen des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums werden besondere Schätze angeboten. Schließlich weihnachtet es bald sehr und so werden die einen Regale leer und

die anderen bald wieder voll…

Das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum knüpft an eine alte Tradition an und veranstaltet in seinen Räumen einen Puppen-, Bären- und Spielzeugmarkt. Neben kostbaren Sammlerstücken

wird es auch Schnäppchen oder erste Weihnachtsgeschenke zu kaufen geben.

Auch für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen vom Trägerverein des Museums gesorgt. Der Eintritt beträgt an diesem Tag nur 2 Euro.

 

Anfragen gern unter info@HPuSM.de oder 06181 86212


NEU! offene Führungen

Jeden 1. Sonntag im Monat um 15:00 Uhr, 5 Euro, inkl. Eintritt

03.11.19 und 01.12.19

Dauer: ca. 1 Std.


Abbildung: Frank-W. Blache

Sammlerkabinett

DUX!

50 Jahre Spielzeugproduktion der Firma Markes & Co. als Zeitzeuge der Industriegeschichte

noch bis März 2020

 

Anhand der Spielzeugproduktion der Firma Markes & Co. soll in der Ausstellung gezeigt werden, wie Ideenreichtum und Innovationen eine Firma in Jahrzehnten politisch und ökonomisch wechselvollen Zeiten, in Höhen und Tiefen, bestehen lassen konnte. Die Erfahrung mit der Spielzeugproduktion bei Markes begann schon in den ruhigen Zeiten des deutschen Kaiserreichs mit der Zulieferung von Stanzteilen für den „Stabil“ Baukasten der Berliner Firma Walther. Parallel zum Aufstieg des Dritten Reichs begann 1932 mit den Flugzeugbaukästen die eigenständige Spielzeugproduktion. Der Schwiegersohn des Firmengründers Carl Markes, Dr.-Ing. Gustav Boehme war der Initiator. Zum Beginn der 1930er Jahre waren die Materialressourcen noch zahlreich. Anfänglich war es kein Problem genügend Metall für die Produktion zu beschaffen. Erst gegen Ende der 1930er Jahre wurde Metall in erhöhtem Maße für die Rüstungsindustrie benötigt. Trotzdem gelang die Markteinführung eines Autobaukastens, als Fortführung der Flugzeugbaukästen, für den, in Originalgröße begehrten, Mercedes SSK. Von diesen heute seltenen Exemplaren können einige, dank einer spezialisierten Sammlergemeinschaft, in der Show gezeigt werden. Nach der Produktionsunterbrechung am Anfang der 1940er Jahre konnte die Spielzeugfertigung zum Ende des Jahrzehnts wieder aufgenommen werden. Die neuen Produkte, hauptsächlich wieder Autobaukästen, aber in einem anderen Maßstab und einer gänzlich anderen Technik, bildeten den Hauptbestandteil. Vielen Sammlern ist die Marke DUX hauptsächlich über diese Baukastenautos bekannt. Das DUX Kino spielt die zweite tragende Rolle beim Spielzeug von Markes & Co.  Bereits in den 1930er Jahren entwickelt, wurden in Material und Technik stark überarbeitete Geräte in die Kinderzimmer gebracht. Dokumentiert wird auch die Umstellung auf Plastikspritzguss in den 1960er Jahren. Viele Faktoren spielten eine Rolle beim langsamen Niedergang des Spielzeugs Made in Germany. Z. B. waren Importe aus Japan durchschnittlich billiger, der Markt größer und damit auch die Konkurrenzprodukte zahlreicher. Bei Markes & Co. erkannte man die Zeichen der Zeit, beendete die Spielwarenproduktion 1982/ 83 und konzentrierte sich wieder ausschließlich auf die Herstellung von Kugellagern, Stanz -und Tiefziehteilen. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt über die umfassende Spielzeugproduktion von Markes & Co. Der Zweck des Sammlerkabinetts wurde wieder dadurch erfüllt, dass mehrere Leihgeber die Gelegenheit nutzten und Exemplare aus ihren Sammlungen der interessierten Öffentlichkeit zur Ansicht gestellt haben.

 

Gefördert von der Stiftung der Sparkasse Hanau



Märchen

Illustrations

Ausstellung

Iris Annemone Paul zu Gast im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum

noch bis Ende Oktober 2019

 

Bei uns ist im Moment die Seraphina-Preisträgerin 2018 zu Gast mit ihren Illustrationen zu "Polka für Igor".

Absolut sehenswert!

 

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach e.V. und dem Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt

 

Ermöglicht wurde die Ausstellung mit Unterstützung der Brüder-Grimm-Stiftung der Sparkasse Hanau.



 

 

Cowboys und Indianer - Werden und Wandel von Kinderzimmerhelden

Eröffnung am 25.10.2019 um 18.30 Uhr

Über 150 Jahre waren Indianer und Cowboys ein wichtiger Teil der Kinderwelt. Spielfiguren und Comics, Pfeil und Bogen sowie Spielzeugrevolver und nicht zuletzt die Romane Karl Mays fanden sich in jedem Zimmer von Kindern und Jugendlichen, zumindest im deutschsprachigen Raum. Es ist ausgesprochen bemerkenswert und einmalig, dass eine historische Entwicklung auf einem anderen Kontinent – dem Norden Amerikas – eine solche Bedeutung in der Kinderwelt Deutschlands bekam und heute weitgehend aus ihr verschwunden ist.

 

Die Ausstellung geht den Spuren der Indianer und Cowboys im Kinderzimmer nach und fragt nach ihren Ursachen und vielfältigen Ausprägungen. Dabei geht es um Zinnfiguren, Elastolin-Indianer und Playmobil-Cowboys, um die Shows von Buffalo Bill und die Völkerschauen Hagenbecks. Weit verbreitet waren die Erzählungen von Friedrich Gerstäcker und die Lederstrumpf-Romane, unter Jugendlichen beliebt und von Erwachsenen abgelehnt die spannenden Heftromane mit Wildwest-Geschichten. Nicht wegzudenken sind natürlich die Erzählungen Karl Mays mit Winnetou und Old Shatterhand. Was noch in den 1950er Jahren „Cowboyfilme“ waren, wurde in den 1960er Jahren zum „Western“. Nun gab es sie auch im neuen Medium als Fernsehen: „Bonanza“ mit den Cartwrights und „Rauchende Colts“ waren fester Bestandteil des familiären Unterhaltungsalltags. Überraschend erfolgreich wurden in den 1960er Jahren auch die Karl-May-Verfilmungen mit Pierre Brice und Lex Barker und lösten einen beispiellosen Starkult aus.

 

Immer mehr drang nun in die kritische Öffentlichkeit, wie unrealistisch das lange gepflegte Bild des „Wilden Westens“ war und wie das historische Schicksal der Indianer sowie ihre aktuelle Lebenssituation wirklich waren. Auch in der Kinderwelt klärten nun Sachbücher darüber auf. In der DDR wurden die Indianer bereits seit den 1960er Jahren in Romanen und Filmen als Verfolgte und Verlierer der nordamerikanischen Geschichte dargestellt. In den letzten Jahren sind sie aus den Spielzeuggeschäften verschwunden. Nur noch der freundliche Indianerjunge Yakari und Lucky Luke, der Cowboy, der schneller als sein Schatten schießt, sowie einige Freilufttheater mit Karl-May-Aufführungen erinnern an eine vergangene Kinderwelt.

 

Zur Ausstellung erscheint ein reich illustriertes Begleitbuch mit elf Beiträgen zum Thema (14,90 Euro) 

 



Veranstaltung

Carrera-Bahn

An jedem 2. und 4. Sonntag im Monat - und auf Buchung nur für Sie!

Endlich mal richtig durchstarten...und nicht vergessen vor der Kurve abzubremsen! An Sonntagnachmittagen lohnt ein Besuch des Museums für alle, die auf unserer 20m-Strecke ihre Fahrkünste verfeinern möchten!



Puppen- und Spielzeugberatung

Puppen- und Spielzeugberatung

Immer am ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr bieten wir Ihnen eine Puppen- und Spielzeugberatung. Wenn Sie Fragen zu Ihren Schätzen haben, Reparaturwünsche oder uns eventuell Ihre kostbaren Objekte überlassen wollen, kommen Sie gern! Die Beratung von bis zu 5 Puppen ist im Eintrittspreis enthalten. Weitere Puppen berechnen wir mit 1 Euro pro Teil. Größere Mengen sind nur nach vorheriger Absprache möglich.

Nächste Termine jeweils Sa. 10-12 Uhr: 2. November, 7. Dezember 2019



Führungen

Führungen und Kindergeburtstage buchen!

Wir bieten Ihnen unterhaltsame und inspirierende Führungen durch unsere Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen. Von der kurzen halbstündigen Impulsführung vor dem Kaffeetrinken oder im Rahmen von Festlichkeiten bis zu anderthalbstündigen Spezialführungen können wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammenstellen.



Kitas und Schulklassen

Bildungsangebote      

Für Kitas und Schulklassen bieten wir ein am Lehrplan orientiertes Angebot für objektbasiertes Lernen im Museum zu zahlreichen Themenschwerpunkten wie Körpervorstellungen, Konsumgeschichte oder Rollenbilder. Der historische Schwerpunkt liegt dabei auf dem 19. und 20. Jahrhundert.