Unsere Ausstellungen

Juliana. Ein Jahrhundert in Puppen

 

 

Königliche Sammlungen aus den Niederlanden zu Gast in Hanau-Wilhelmsbad

 

Eine deutsch-niederländische Kooperations-Ausstellung mit den Museen Veluws Museum Hagedoorns Plaatse (Epe/NL), Landgoed Borg Verhildersum (NL) und Manufaktur der Träume (Annaberg-Buchholz/D) im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum vom 26.10.2021 bis 13.3.2022

© Yousuf Karsh
© Yousuf Karsh

Juliana von Oranien-Nassau (1909 – 2004) war nicht nur Königin der Niederlande, sondern auch leidenschaftliche Puppensammlerin. Die Prachtstücke bekam sie aus der niederländischen Bevölkerung und später auf Ihre Auslandsreisen oder von Diplomaten geschenkt. Anhand der Puppen und deren Trachten nimmt das HPuSM Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

 

Zur Ausstellung ist im Museum ein Medienguide im Eintrittspreis enthalten. Zudem kann ein reich illustriertes Begleitbuch mit elf Beiträgen zum Thema im Museumsshop erworben werden (14,90 Euro).

 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: Julianapoppen.org

 


Es rattert, dampft und schnauft …

Spielzeugeisenbahnen

 

Gezeigt wird die Entwicklung der „Spielzeugeisenbahn“ vom einfachen Spielzeug hin zum Modell, bei dem auch die Anzahl der Nieten stimmt. Es geht über alle Spurweiten von I bis Z und alle namhaften Hersteller von dampf-, uhrwerk- und elektrisch betriebenen Eisenbahnen.  Auch die „Schiebeeisenbahn“ vom Bodenläufer bis Brio kommt nicht zu kurz. 

 

Auf den Dampf im Museum werden wir mit Rücksicht auf unsere Rauchmelder leider verzichten müssen.

Weitere Themen sind die Entwicklung der Geschwindigkeit vom Adler bis zum ICE und besondere deutsche Züge wie den ersten TEE, den Airport Express, den Fliegenden Hamburger, den Rheingold, den Henschel-Wegmann-Zug oder die LBE.

Von unserem Partnermuseum Warabekan in Tottori kam der Shinkansen „Hikari“ in Blech als Geschenk. Er passt nahtlos in die Präsentation von „Kaufhauseisenbahnen“.

Als Appetithappen sind Teile der Ypsilon-Bahn aus Holz zu sehen, die im Jahr 2022 im Sammlerkabinett umfassend gezeigt wird.

Doch nicht alles ist hinter Glas. Regelmäßige Schau-und Spieltage laden zum Staunen und Mitmachen ein. An den Märklin H0-Tagen können sie gerne ihre Schätze aus dem Keller holen und bei uns Dampf (analog) machen.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch viele Sammler, die, koordiniert durch unseren Kurator Frank-W. Blache, ihre wertvollen Exponate zur Verfügung stellen. Besonders freuen wir uns über die Kooperation mit dem Spielzeughaus Freinsheim, das über eine große Bing Sammlung verfügt.

Die Ausstellung läuft in Variationen bis Frühjahr 2022. Termine für Fahrbetrieb, Mitmachtage und Sonderaktionen  finden sie unter www.HPuSM.de sowie auf unseren Profilen auf facebook oder instagram.

Steigen sie ein und träumen sie ihre unerfüllten Kinderwünsche – oder setzen Sie die Kinder aufs klimaverträgliche Gleis…

 

Zur Ausstellung erschien eine Begleitbroschüre mit zahlreichen farbigen Abbildungen, die auch als ergänzender Führer durch die Ausstellung dient. Sie kann für 5,- €, über das Museum bezogen werden per Email an info@hpusm.de

 

Begleitprogramm:

 

MITMACHEN

Strecke machen! – Wir haben das Material - Sie bauen und fahren (analog)

Entfällt aufgrund der aktuellen Situation

Anmelden unter: info@HPuSM.de

Sonntag 12. Dezember 2021

10:00 - 11:30 und 12:00 - 13:30 

 

 

 


Sammler- Kabinett 

 

Feuerwehren 

aus der Sammlung Heisterkamp

 

 

... noch bis 16. Januar 2022 zu sehen

"Mit Blaulicht und Tatü Tata"

Die Feuerwehr die ist jetzt da

Für alle, die schon immer Feuerwehrfrau/ Feuerwehrmann werden wollten soll die Ausstellung gemacht sein. Der Beruf hat wohl auch heute noch eine besondere Faszination. Genauso oft wie Feuerwehrfrau/ Feuerwehrmann wollten die Jugendlichen, da aber eher die Jungen auch Lokführer werden und etwas später wäre man gern Pilot geworden. Das waren alles Wunschträume, die selten Realität wurden. So kann man in dieser Ausstellung den Träumen nachhängen, die man vielleicht einmal gehabt hat. Die meisten Exponate kommen aus einer Sammlung, die einem Mann der Feuerwehr gehören. Vielleicht ein Mann, dessen Traum bzw. Berufswunsch in Erfüllung gegangen ist. Die Ausstellung zeigt in etwa die Entwicklung der technischen Ausstattung der Feuerwehrfahrzeuge. Es ist nachzuvollziehen, wie sich aus der einfachen Stehleiter über die Drehleiter die fahrbare, ausziehfähige Leiter von beachtlicher Höhe entwickelt hat. Genauso kann von der Handpumpe über die Pumpe mit Dampfantrieb bis zu modernen Spritzenwagen, sofern sie im Modell darstellbar sind, die Entwicklung verfolgt werden. Die Ausstellung beschränkt sich ausschließlich auf Spielzeug. Hier und da wird auch etwas Zubehör, zum Beispiel ein Feuermelder gezeigt. Feuerwehrspielzeug hat eine lange Tradition, denn es wurde schon früh, also mindestens seit der Mitte des 19ten Jahrhunderts produziert. Das älteste in der Ausstellung gezeigte Objekt ist eine Handdruckspritze, die um 1830 von der Firma Maria Catharina Büchner hergestellt worden ist.